Südamerika, abenteuerlich & wunderschön - ein Reisebericht von Isabelle Hermes

Ich habe Kolumbien, Ecuador und Peru für insgesamt fast 6 Monate bereist.

Nach dieser Zeit wieder in Deutschland anzukommen, war allerdings gar nicht so einfach, wenn man sich voll und ganz auf die Kultur und die Schönheit des jeweiligen Landes eingelassen hat.

Die Menschen sprühen nur so vor Lebensfreude, die Landschaft ist atemberaubend und jeder, der diesen großartigen Kontinent bereisen kann, kommt reich beschenkt zurück. Erinnerungen, die kein Geld der Welt kaufen kann, aufregende Geschichten, die man seinen Liebsten tausendmal erzählen möchte, neue Freunde und Gefährten, die ein Stück deines Weges begleitet haben, Reisende, die sich gegenseitig inspirieren.

Das waren die Hauptgründe meiner Reise, die ich alleine angetreten bin.

Kolumbien ist sehr interessant, da der Tourismus erst seit einigen Jahren wirklich Fuß gefasst hat und Mitarbeiter in jeglicher Branche um jeden einzelnen Gast bemüht sind.

Diese ausgeprägte Gastfreundschaft findet man nicht mehr oft und ich wusste sie sehr zu schätzen. Kein einziges Mal habe ich mich unsicher oder bedroht gefühlt. Ganz im Gegenteil. Für zweieinhalb Monate habe ich in einem Wildtierprojekt in Cali geholfen, die sich um Tiere kümmern, die geschmuggelt werden sollten. Ich hatte das Gefühl, dass das Thema Umwelt- und Tierschutz auch hier in Südamerika immer wichtiger wird.

Von Kolumbien aus konnte ich problemlos mit einem Nachtbus weiterreisen nach Ecuador, dort haben mir vor allem die beiden Städtchen Baños und Cuenca gefallen.

In Baños finden Tanzbegeisterte oder auch Hobbybilliardspieler aufgrund des regen Nachtlebens immer eine tolle Beschäftigung. Tagsüber kann man an den vielen Wasserfällen entlang fahren, aber auch raften oder die Schaukel Casa de Arbol (Baumhaus) besuchen und etliche andere Touren buchen.

In Cuenca ist die Besichtigung der neuen Kathedrale und der Altstadt, die zum

Unesco-Welterbe gehört, ein absolutes Muss. Auch hier ist das Nachtleben geprägt von heißen Rhythmen, erstaunlich gutem Bier und interessanten Gesprächen.

Von Ecuador aus ging es weiter ins wunderschöne Peru, dort hat mir ganz besonders gut die Stadt Arequipa gefallen. Der Colca Cañon (bis zu 3000 Meter tief) ist ganz in der Nähe und auch der Titicacasee ist sehr gut zu erreichen.

Arequipa besitzt einen der schönsten Stadtplätze weltweit, den Plaza de Armas (Platz der Waffen).

Der Machu Picchu (alter Berg) in Peru ist ebenfalls eine der Hauptattraktionen. Die Inkas erbauten die Stadt im 15. Jahrhundert in 2360 Metern Höhe auf einem Bergrücken in den Anden über dem Urubambatal.

Die Stadt Cusco war die antike Hauptstadt des Inkareichs und ist heute zu Recht einer der größten Touristenmagnete in Peru.

Für alle drei Länder gilt auch wenn man sich nur auf Englisch oder mit wenig Spanisch verständigen kann, die Menschen sind hilfsbereit und immer freundlich.

Ich kann Ihnen nur aus Erfahrung empfehlen, so viel wie möglich vor der Abreise zu planen.

Wohin möchten Sie? Städtetrip, Strand, Dschungel, Berge? Möchten Sie ans Meer? Wollen Sie extra viele Abenteuer erleben? Wir helfen Ihnen gerne dabei, die perfekte Reise zu finden.