Irland - Mythen, Kobolde und endlos grüne Wiesen

Mehr oder weniger direkt vor unserer Haustür gelegen, haben es die deutschen Touristen erst nach der Veröffentlichung von Heinrich Bölls Roman Irisches Tagebuch 1957 für sich entdeckt. Ein Land, in dem mehr Schafe als Menschen leben.

Dublin ist die pulsierende Hauptstadt des mit nur 4,5 Millionen Einwohnern kleinen Landes.

Der Fluss Liffy ist eingerahmt von etlichen wunderschönen Brücken, die Promenade mit Bäumen lädt zum Flanieren ein.

Weltbekannt ist Dublin natürlich für seine Pubs, vor allem das Stadtviertel Temple Bar.

In den kleinen, gemütlichen Gassen tummeln sich schon nachmittags sowohl die Einheimischen als auch die Touries.

Vor allem deutsche Touristen sind sehr gerne gesehen, am liebsten spricht beziehungsweise diskutiert man mit uns über Bier und Fußball, wobei es jedoch immer nett zugeht und auch bleibt.

Wer die Touristenattraktionen eher meiden möchte, sollte sich einfach zu Fuß auf den Weg machen und Dublin ohne Karte erkunden. Man weiß nie, wohin einen die Füße tragen, so findet man oft die schönsten Plätze.

Etwa eine halbe Stunde entfernt von Dublin liegt der Wicklow Mountains National Park, unter anderem bekannt aus PS: Ich liebe Dich.

Es werden etliche Touren angeboten, halbe Tagesausflüge zu Pferd oder auch die Besichtigungen von den Powerscourt Gardens (ein Herrenhaus mit einem wunderschön angelegten Park) oder der Klosteranlage Glendalough.

Was man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, ist die Besichtigung des kleinen Örtchens Enniskerry, der nur einige Minuten von den Powerscourt Gardens entfernt ist.

Weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt, ist das 1982 eröffnete Cafe und Restaurant Poppies, das sogar in dem Film Verlobung auf Umwegen mit Amy Adams eine kleine Rolle spielen darf.

Hier speist man selbstgemachte Shepherd Pies, frische Salate oder auch eine Quiche mit Lachs oder Fleisch, natürlich auch vegetarisch erhältlich.

Der Schokoladenkuchen ist vermutlich der Beste, den ich je gegessen habe.

Mit seiner Gemütlichkeit, dem sehr freundlichen Personal und dem unglaublich leckeren Essen für mich eine der Hauptattraktionen in Enniskerry.

Nur ein paar Autostunden von Dublin entfernt liegt Cork, zweitgrößte Stadt Irlands.

Wer gerne Museen und Brauereien besucht, ist hier genau richtig.

Es gibt zum Beispiel das Buttermuseum von Kerrygold, der besten Butter der Welt, zumindest meiner Meinung nach, oder auch die beiden Brauereien Murphy’s und Beamish & Crawford.

Wenn Sie eine große Stadtrundfahrt (am Besten im Doppeldecker) gemacht haben, könnten Sie danach zum Beispiel mit dem Zug nach Cobh fahren.

Das kleine Küstenstädtchen erinnert mit seinen quietschbunten Häusern und den steil abfallenden Straßen eher an eine Stadt in Amerika.

Nicht umsonst wird Cobh das sehr kleine San Francisco Irlands genannt.

Weitere Orte, die man auf keinen Fall verpassen sollte, sind der Killarney National Park und die kleine Stadt Dingle an der Südwestküste.

Apropos Westküste...die Cliffs of Moher sind tatsächlich so beeindruckend wie man immer hört und liest.

214 Meter am höchsten Punkt, der Wind, so stark, am Besten man hat davor gut gegessen, ansonsten droht man wegzufliegen.

Abschließend kann ich nur sagen, wer denkt, dass man für einen tollen Urlaub weit fliegen muss, irrt sich gewaltig.

Irland...dieses für unsere Verhältnisse winzige Fleckchen Erde bietet für jeden etwas.

Sei es der Kunde mit sehr luxuriösen Vorstellungen, der Abenteurer, der Rucksacktourist, die Autofahrenden und Camper oder auch Langstreckenfahrradfahrer.

Wir helfen Ihnen sehr gerne bei der Planung Ihres perfekten Irlandurlaubes.